Antioch Arrow – Gems Of Masochism (1995) 22

Antioch Arrow – Gems Of Masochism (1995)

Zusammen mit The Swings Kids, Heroin und Labels wie Gravity oder Three One G gehören sie zur Quintessenz dessen, was man als den typischen Sound der San Diego-Schule bezeichnen kann

Weiterer Klassiker aus der 90er Plattenkiste: Antioch Arrow und ihr letztes Album ‚Gems of Masochism‘ aus dem Jahre 1995.

Zusammen mit The Swings Kids, Heroin und Labels wie Gravity oder Three One G gehören sie zur Quintessenz dessen, was man als den typischen Sound der San Diego-Schule bezeichnen kann: laut, wild, schnell, durchgedreht, düster, dissonant. Hier mit verstärktem Keyboard-Einsatz, jazzzig-abgedreht, besser produziert und weniger ungestüm im Vergleich zu den allersten Sachen.
Viele Ideen, nicht alle zünden, aber nach all den Jahren, klingen die die acht Songs immer noch erstaunlich frisch und unverbraucht.

Textlich, uff, ich würde sagen: arty-farty, Weltschmerz und…um ehrlich zu sein habe ich diese nicht immer verstanden.

Vielleicht war bei all diesen Bands auch eine ganze große, gehörige Portion Oberflächlichkeit dabei. Zum Glück war das Internet damals kaum vorhanden und Social Media nicht geboren…Für Hardcore-Punks sahen diese Screamo-Veteranen immer viel zu gut aus im Vergleich zu den restlichen HC-Kids damals. Kein Wunder also, dass sich viele spätere Elemente sinnentleert bei späteren Ems-Bands wiederfanden. Kurzum: Musik von Antioch Arrow toll, Optik juckt uns nicht.

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