Während ich so darüber nachdenke und beim Fernsehen die neuesten Nachrichten wahrnehme, (ich schaue euronews und praktischerweise zeigen sie die Ereignisse der letzten Stunden ohne Worte, so als ob sie mir sagen wollten: „wir haben verstanden, wir wissen, dass die Lage der Welt schon schlimm genug ist, da braucht es nicht auch noch unserer drögen Kommentare), kritzle ich ein paar Binsenweisheiten auf eine Serviette. Das Schlimme ist, andere Leute sehen darin so etwas wie den Versuch, sich in einer Zeit, in der vermeintlich bereits alles gesagt worden ist, über unsere Sprachlosigkeit hinwegzusetzen. Sie sollten erstmal sehen, welch exorbitante Qualitäten ich beim Scheißen an den Tag lege, wenn ich versuche, unserer sprachlichen Verstopfung eine in Keramik abgeseilte adäquate und wahrhaftige Metapher zu setzen. Es macht wohlig flutscht, es kommt ganz tief innen aus mir raus und ich sehe jedes Mal die Mistkäfer vom Feuilleton wie Skarabäen gleich meinen pharaonischen Kot zu formvollendeten kleinen Pillen drehen. Aber genug der Wort, hier geb ich euch meinen letzten Stuss:

Ein Mann zieht es vor, in die Wüste zu gehen, als allein zu sein.

Das größte Unglück des Menschen besteht darin, Zeit seines Lebens einem flüchtigen Augenblick des Glückes nachstellen zu wollen. Glücklich, wer die Hoffnung hat fahren lassen.

Vergiss nie woher Du kommst, dann weißt Du auch, wohin Du gehst.

Das Suchen erschwert das Finden.

Erfinde nie etwas, was es in irgendeiner anderen Form nicht schon gegeben hat.

Gib den Armen Kuchen, und sie werden es Dir mit Maschinengewehrsalven zurück bezahlen. Lehre ihnen das Laster, und sie werden Dich als einen neuen Messias feiern.

Du kennst die Antwort, nur fällt es Dir schwer, sie losgelöst Deiner selbst als richtig zu betrachten.

Hüte Dich vor den Verkündern der reinen Wahrheit, denn sie sind die größten Lügner.

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